Die Schönheit des physischen Buches auf digitalen Kanälen

Die Schönheit des physischen Buches auf digitalen Kanälen

Mein erstes #bookupDE beim KiWi Verlag in Köln Als Geschichtenschreiberin beschäftigt mich eine Frage schon seit Langem: Wie zeitgemäß sind eigentlich Bücher in einer Welt von E-Book-Readern, Smartphones & Co.? Zugegeben, da bin ich sehr altmodisch. Ich liebe es, in Büchern zu blättern, auf der anderen Seite kann ich mir jetzt schon vorstellen, dass es praktisch ist, alle meine Lieblingsbücher auf einem einzigen Gerät überall dabei zu haben. Dennoch stellt sich doch die Frage, ob und wie Geschichten auf dem Papier und die hinter dem Bildschirm nebeneinander existieren können? Bei…

(12) Die Bedrohung

(12) Die Bedrohung

Irgendwo in den dunklen, bedrohlichen Katakomben eines Bösewichts. Ein schwarzer Ledersessel, ein Sideboard mit einer flackernden High-Tech-Groß-Bildschirm-Leinwand. Sie zeigt das Bild von Outdoor Jim und Madame Maus, die auf einem Sofa fläzen und genüsslich Eis verschlingen. Neben dem Bildschirm liegt der Muskelkater, zusammengerollt zu einem Knäuel. Plötzlich erscheint eine mit Krallen besetzte Klaue und beginnt dem Kater den Kopf zu kraulen. Jemand grunzt: „Siehst du, mein Lieber, alles ist passiert, wie ich es vorher gesagt habe!“ Tweet

(11) Das vorzeitige Aus

(11) Das vorzeitige Aus

Wie oft hatte ich im Gedanken schon den Lauf absolviert. Ich stellte mir vor, wie ich durch den Schlamm robbte, über Holzwände krabbelt, durch das Schaumbad glitschte. Ein bisschen außer Atem und in dem Bewusstsein, das schwächste Glied im Team zu sein, aber dennoch ein echter Superheld. Ich bin überzeugt, dass wir es geschafft hätten. Und war schon jetzt stolz, auf alles was wir erreicht hatten. Wir hatten uns sogar schon vorgestellt, das wir dann im Ziel stehen würden und ein Foto machten. In unseren Händen ein Schild mit den…

(10) Die Verwandlung

(10) Die Verwandlung

Ich war eigentlich nie ein großer Läufer. Mir ging schon immer schnell die Puste aus und ich empfand das Laufen in meiner Jugend als eine schreckliche Qual. Auch das Klettern gehörte lange Zeit nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Warum auch? Bereits seit meiner Kindheit habe ich Angst vor der Höhe. Und nicht zu vergessen, dass meine Oberarme meinen wuchtigen Körper gar nicht halten konnten. Ein Hindernislauf stand somit niemals auf meiner Agenda, doch ganz untätig war ich all die Jahre nicht (dafür aß ich einfach zu gerne). Ich suchte mir Sportarten,…

(9) Das Vorbild

(9) Das Vorbild

Noch zwei Monate bis zum Lauf. Nach meinem kurzen Ausfall habe ich wieder zu Kraft gefunden, doch es gibt noch viel zu tun: Ich muss die Angst vor Hindernissen verlieren, meine Wackelpudding-Arme müssen fester werden und ich muss lernen, meinen Hintern schnell und effizient durch die Landschaft zu katapultieren. Ich quäle mich und habe regelmäßige Begegnungen mit dem Schweinehund. Da der Muskelkater ein steter Begleiter geworden war, fing er an, mich zu trainieren. Tweet