(10) Die Verwandlung

(10) Die Verwandlung

Ich war eigentlich nie ein großer Läufer. Mir ging schon immer schnell die Puste aus und ich empfand das Laufen in meiner Jugend als eine schreckliche Qual. Auch das Klettern gehörte lange Zeit nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Warum auch? Bereits seit meiner Kindheit habe ich Angst vor der Höhe. Und nicht zu vergessen, dass meine Oberarme meinen wuchtigen Körper gar nicht halten konnten. Ein Hindernislauf stand somit niemals auf meiner Agenda, doch ganz untätig war ich all die Jahre nicht (dafür aß ich einfach zu gerne). Ich suchte mir Sportarten,…

(9) Das Vorbild

(9) Das Vorbild

Noch zwei Monate bis zum Lauf. Nach meinem kurzen Ausfall habe ich wieder zu Kraft gefunden, doch es gibt noch viel zu tun: Ich muss die Angst vor Hindernissen verlieren, meine Wackelpudding-Arme müssen fester werden und ich muss lernen, meinen Hintern schnell und effizient durch die Landschaft zu katapultieren. Ich quäle mich und habe regelmäßige Begegnungen mit dem Schweinehund. Da der Muskelkater ein steter Begleiter geworden war, fing er an, mich zu trainieren. Tweet

(7) Gastbeitrag: Die Heldenreise

(7) Gastbeitrag: Die Heldenreise

Tagebucheintrag von Runtastico Da ich mich bei den gemeinsamen Vorbereitungen bislang vor allem durch Abwesenheit auszeichnen konnte, will ich nun auf diesem Weg einen Beitrag zu unserem gemeinsamen Abenteuer leisten. Unsere tapfere Anführerin Madame Maus und der herculanische Outdoor Jim kann ich aber als Zeugen aufrufen, dass ich weder einen Sinn für Gleichgewicht habe, noch die Muskelkraft, um einen Baum aus der Erde zu reißen. Aber meine Beine ermöglichen mir vor allem wegzulaufen, was gefährlich aussieht – und dank dem Dr. wissen wir, dass schnelle Beine alles sind, was notwendig…

(6) Der Muskelkater

(6) Der Muskelkater

Ein fieses Ziehen im Oberschenkel reißt mich aus meinem genüsslichen Schlaf. Langsam dämmere ich in die Wirklichkeit. Als ich meine Augen schlaftrunken öffne, bekomme ich einen Schreck: Direkt über meinem Gesicht schwebt ein haariges Gesicht mit einem Schnurbart, breit grinsend. Ich schüttele den Kopf. Mein Blick wird klarer, doch das Monstrum verschwindet nicht. Nun erkenne ich es endlich: Eine Katze hat es sich auf meinem Brustkorb bequem gemacht. Tweet