Das Rettungskommando (Letzer Teil)

Der Osterhase stand wie hypnotisiert an der Stelle, an der er aus dem Traktor gesprungen war. Er wollte seinen Freunden zu Hilfe kommen, doch sein Körper blieb starr vor. Und so sah er durch den Nebel wie Fiesolin sich am Boden vor Schmerzen krümmte, Leon vor Freude laut bellte und Bauer Runkel mit seiner Schrotflinte in der Hand seinen Traktor erreichte.

Die Hühner des Bauern Runkel (Teil 3)

„Hier ist es…“, schnaufte Lümmel und hielt auf der Spitze eines Hügels. Er deutete mit seinem Kopf nach unten, wo ein Bauernhaus und ein alter Holzschuppen standen. Der Osterhase stieg vom Rücken des Lamms und schaute sich um. Eigentlich sah alles sehr friedlich aus. Rauch stieg aus dem Schornstein des Bauernhauses. Die Weide um das Haus war mit einer Schneedecke überzogen. Kein Tier war zu sehen. Sollte er Hella hier hin verschleppt haben?

Gefahr auf vier Pfoten (Teil 2)

„Meister Lampe, komm doch, spring bei mir auf!“ rief Lümmel dem Osterhasen zu, der alle Mühe hatte dem jungen Lamm hinterher zu hoppeln. „Nein…“, schnaufte er „Das geht schon… Ich brauch nur…. nur eine klitzekleine Pause,… um kurz Luft zu holen.“ Obwohl es immer noch sehr kalt war, standen dem alten Hasen die Schweißperlen auf den Barthaaren. Er setzte sich auf einen Stein und sein Atem beruhigte sich langsam wieder. Im Alltag fiel es Lümmel oft nicht auf, aber der Osterhase war schon einige Frühlingstage erlebt.

Hella, das verrückte Huhn (Teil 1)

‚Was für ein kalter Ostermorgen!‘, dachte sich der Osterhase, als er aus seinem Bau stieg. Seine Hasenhöhle lag unter einer alten Eiche mitten in einem tiefen Wald. Die Bäume rings um ihn ragten mächtig in den Himmel hinein. Winzige Schneeflocken fielen vom herab und vermischten sich mit dem milchigen Weiß des Nebels, der den Boden bedeckte. Ein kalter Wind zog durch die Bäume.